Unsere Kastraten:



Es gibt verschiende Gründe, warum Züchter hin und wieder auch erwachsene Katzen vermitteln,
Unsere sind:
Kater: die meißten unkastrierten Kater fangen irgendwann an zu markieren. Man kann sie in einem einsamen Kellerraum verschwinden lassen .... aber das ist nicht unsere Idee von artgerechter Katzenhaltung. Vor allem Burmakater sind sehr menschbezogen und anhänglich. Sie brauchen den Kuschelkontakt zum Menschen, wie die Luft zum atmen.
Dazu kommt, das unkastrierte Kater mit 1,5 - 2 Jahren anfangen unruhig zu werden. Sie stehen deutlich unter Strom und haben nichts anderes als Mädchen im Kopf. Manche werden dann sogar übellaunig.
Also werden unsere Kater wenn sie markieren oder unter ihrem Katerleben leiden kastriert.
So nun hat man also alle 1-2 Jahre einen kastrierten Kater, oder zwei, da wir wegen der räumlichen Trennung von der Mädchengruppe und der Gruppenbildung immer lieber 2 Kater zusammen halten -- auch bei Burmesen gilt: es geht nichts über eine ordentliche Männerfreundschaft ;-) ...
Katzen zu Hause stapeln ist auch nicht tiergerecht, gerade Burmesen, auch wenn sie noch so gesellig sind, haben auch gerne mal die volle Aufmerksamkeit ihres Menschen und Katezngruppen werden ab einer Zahl von 4 oder mehr zunehmend instabil.
Ohne Kater züchten möchten wir auch nicht, weil die Zuchtbasis bei jeder Katzenrasse gerade durch die wenigen Kater ohnehin schon stark eingeschränkt wird. Das würde unserem Zuchtziel: Gesundheit also wiedersprechen.
Deswegen haben wir beschlossen unsere Kater nach der Kastration in der Regel an besonders liebe Leute zu vermitteln.
Sie sind dann noch in einem Alter, in dem sie sich sehr gut an neue Gegebenheiten anpassen.
...die lieben Leute, die nun Besitzer unsere ehemaligen Kater sind, haben sich gefreut gut sozialisierte, gesunde, besonders schöne Burmesen zu einem familienfreundlichen Preis zu bekommen ;-)
Gerade bei Kastraten sind wir natürlich wählerisch. Ein Burmakitten fügt sich fast überall ein, bei einer erwachsenen Katze muß der Platz zur Katze passen


Das wir hin und wieder auch Mädchen aus der Zucht nehmen und vermitteln liegt eher an der Dynamik in Katzengruppen.
Katzen sind nur in einer harmonischen Gruppe glückliche Katzen.
Wenn wir bei einer Katze das Gefühl haben, das sie woanders glücklicher sein wird und ebenso die verbliebenen Katzen, weil es wieder friedlicher wird, dann ziehen wir die Vermittlung vor.

Klar blutet auch uns das Herz, wenn einer unsere Lieblinge auszieht .... noch mehr als bei den Kitten, die man ja nur 12 Wochen hatte -- Aber, wenn man dann Fotos und Mails erhält, wie gut es unseren Burmesen in der Fremde geht, dann ist die Vermittlung deutlich die bessere Lösung statt Katzen zu stapeln oder gar wegen Unfrieden ständig in irgendwelchen Zimmern einzusperren. Denn Streß kann für Katzen tötlich sein - ein Umzug finden dagegen unsere anpassungsfähigen Burmesen oft eher spannend. Gerade Burmakatzen, die in einer größeren Gruppe keine hohe Rangposition inne hatten, blühen teilweise sogar regelrecht auf wenn sie die menschliche Aufmerksamkeit nur noch mit 1, 2 oder 3 anderen Katzen teilen müssen.

Warum wir das hier schreiben?
Wir könnten auch dem gängigen Beispiel folgen und Kastraten still und leise von der Seite nehmen, aber genauso wie wir keine verstorbenen Kitten verschweigen, stehen wir auch dazu das wir Kastraten teilweise weiter geben. Alle sollen einen Platz auf unserer Webseite behalten -- im Gegenteil, es sollen auch noch weitere schöne Fotos von ihnen aus dem neuen Zu Hause hinzu kommen. Alle Burmesen von der goldenen Stadt und alle die hier verweilt haben, haben ihren Platz in unserem Herzen und auf unserer Webseite.

Ende des Jahres werden wir uns auch von unserer Mai-Lin trennen. Sie ist als Teenager zu uns gekommen, was dazu geführt hat, das Sie sich nie mit unserer Nala zu einer Gruppe zusammen gefunden hat. Das führt immer wieder zu Rangkämpfen und Unruhe in der Gruppe.
Wir werden für Mai-Lin einen Platz zusammen mit einem Kitten suchen. Zu einer erwachsenen Katze bestände ein zu hohes Risiko, das sie sich aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen nicht mit der anderen Katze verträgt. Besonders toll wäre für Mai-Lin Freigang (in katzenfreundlicher Umgebung) oder zumindest ein gesicherter Balkon.
Sie mag auch sehr gerne Kinder jeden Alters.


 Zu unseren Kastraten 


>>Bitte auf das Bild der Katze klicken um weitere Informationen zu sehen<<





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